Vorträge am Samstag

Erster Zeitslot: 18:00-18:20 Uhr

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter
Zwanzig Prozent der Kinder und Jugendlichen haben psychische Probleme, fünf Prozent sind psychiatrisch behandlungsbedürftig. Im Vortrag wird ein Überblick gegeben über das Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –Psychotherapie. Es wird um psychische Störungen in Kindheit und Jugend gehen und deren Verläufe, multiprofessionelle Teams und multimodale Therapien. Und darum, warum die Facharztausbildung in KJP erstrebenswert ist. Aber Vorsicht: vielleicht möchten Sie dann nichts anderes machen als KJP… Das kann passieren im spannendsten Fach der Welt, das Medizin vereint mit Entwicklungspsychologie und Pädagogik.
Physik Hörsaal 2
Referentin: Prof. Dr. Katja Becker

§219a – Schwangerschaftsabbruch in Deutschland
Beleuchtet werden sollen Definitionen und Methoden eines Schwangerschaftsabbruchs, die Historie sowie die aktuelle Debatte in Deutschland. Auch möchten wir Überlegungen zum Einbau des Themas „Schwangerschaft als Konflikt“ in das medizinische Curriculum anstellen und eine Plattform für Fragen der Buko-Teilnehmenden schaffen.
Chemie Hörsaal C1
Referentin: Sibel Savas

Wir studieren Medizin – und Pharma studiert mit?!
Als Medizinstudierende haben wir regelmäßig Kontakte zur pharmazeutischen Industrie. Auf diese Kontakte werden wir durch unsere Unis aber nicht vorbereitet. So gibt an den wenigsten Universitäten Lehre zu Interessenkonflikten. Das wollen wir ändern!
Wir ziehen unsere Fakultäten zur Verantwortung und fordern Lehre zu Interessenkonflikten, die Offenlegung von Interessenkonflikten von Dozierenden und fakultatsweite Regelungen zum Umgang mit Interessenkonflikten.
Im Rahmen des Impulsvortrages werden wir die Thematik der Interessenkonflikte im Medizinstudium sowie unsere AG, insbesondere unsere Studie über den Umgang mit Interessenkonflikten an den deutschen medizinischen Fakultäten, kurz vorstellen. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Chemie Seminarraum C107
Referent: Julian Beier

Präklinische Reanimation – Lohnt sich das?
Die präklinische Reanimation (Out-of-hospital cardiac arrest, OHCA) wird in Deutschland ca. 60.000 Mal im Jahr vom Rettungsdienst durchgeführt. Dabei entstehen sowohl für den Rettungsdienst als auch die weiterführende klinische Versorgung erhebliche Kosten. Entscheidend für die Beantwortung der Leitfrage „Ist die präklinische Reanimation eine effiziente Therapie?“ ist somit der Vergleich zwischen entstehenden Kosten und medizinischem Erfolg (Outcome).
Das Überleben des Patienten entscheidet sich jedoch meist bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes. Beginnen Ersthelfer (meist Laien) nicht sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, sind die Überlebenschancen meist schlecht. Beginnen Laien öfter mit der Wiederbelebung, steigen die Überlebensraten nach OHCA. Hier liegt auch die größte Chance zur Verbesserung des Gesamtüberlebens.
Physik Hörsaal 3
Referent: Yannik Kropp

Therapie mit Hindernissen
Die Therapie der Tuberkulose dauert sechs Monate. Eine Zeit in der der Patient/die Patientin durch ein Netz aus Akteuren und Anträgen navigieren muss. Wir sind ein studentisches Projekt und begleiten Patienten/Patientinnen während ihrer Therapie, damit sie diese erfolgreich beenden können.
Wer ist alles an der Therapie beteiligt? Welche Erfahrungen haben wir im Projekt gemacht? Warum schaffen nur 70% es die Therapie in Deutschland zu beenden?
Es gibt ein Fallbeispiel, ein bisschen Hintergrundwissen und sehr interessante Einblicke in das deutsche Gesundheitssystem.
Chemie Hörsaal C5b
Referentin: Susanne Menzel

Innovative Gesundheitsversorgung in Deutschland – wie geht das?
Schlagwörter wie demografischer Wandel, Fachkräftemangel, medizinischer-technischer Fortschritt und die Digitalisierung sind in der gesundheitspolitischen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Aber welche Möglichkeiten und Ansatzpunkte gibt es eigentlich, damit eine innovative Gesundheitsversorgung zum Wohle der Patientinnen und Patienten möglich ist?! In dem Impuls möchte ich den derzeitigen Stand aufzeigen, wie Innovationen im Gesundheitswesen systematisch gefördert werden aber auch die bestehenden Hindernisse benennen. Zudem zeige ich in einem kleinen Ausblick, welche neuen Ideen diskutiert werden – auch mit Blick ins Ausland – damit die Versorgung in Deutschland sich stetig verbessert.
Physik Hörsaal 4
Referentin: Jessica Hanneken

Medizinstudium – reloaded
EDU – a degree smarter ist ein innovativer Medizinstudiengang, der basierend auf der EU Direktive 2005/36 europaweit akkreditiert ist. Die Studiendauer beträgt 5 Jahre und das Studium ist in Trimestern organisiert. Gelernt wird zum einen auf einer eigens hierfür konzipierten digitalen Lernplattform und im Rahmen von regelmäßig geplanten klinischen Rotationen, von Anbeginn des Studiums an. Ein NC ist nicht notwendig, dafür aber zwei Aufnahmetests. Es wird longitudinal und kompetenzorientiert geprüft. Der digitale Lernzielkatalog besteht aus 4700 Lernzielen.
Chemie Raum C2
Referent: Niels Thiessen

Kollege*in Roboter – Die Zukunft ist längst Gegenwart<
Roboter sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens bereits allgegenwärtig. Beispiele aus der Gegenwart und ein Ausblick in die nicht allzu ferne Zukunft zeigen das Potenzial zur Kostensenkung und zur personellen Entlastung im Gesundheitswesen.
Chemie Hörsaal C5a
Referent: Marc Specht

Zweiter Zeitslot: 18:35-18:55 Uhr

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter
Zwanzig Prozent der Kinder und Jugendlichen haben psychische Probleme, fünf Prozent sind psychiatrisch behandlungsbedürftig. Im Vortrag wird ein Überblick gegeben über das Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –Psychotherapie. Es wird um psychische Störungen in Kindheit und Jugend gehen und deren Verläufe, multiprofessionelle Teams und multimodale Therapien. Und darum, warum die Facharztausbildung in KJP erstrebenswert ist. Aber Vorsicht: vielleicht möchten Sie dann nichts anderes machen als KJP… Das kann passieren im spannendsten Fach der Welt, das Medizin vereint mit Entwicklungspsychologie und Pädagogik.
Physik Hörsaal 2
Referentin: Prof. Dr. Katja Becker

How to Wahlfach – Global Health
An deiner Uni gibt es absolut keine Lehre zu Globaler Gesundheit und das würdest du gerne ändern? Dann bist du bei diesem Vortrag genau richtig. Am Beispiel des studentisch initiierten Wahlfachs „Global Health Goals“ in Hannover erkläre ich euch, welche Schritte auf dem Weg zum eigenen Wahlfach zu gehen sind und wie ihr ein solches erfolgreich starten könnt. Dabei möchte ich euch auch gerne unser kürzlich erschienenes Kompendium „How To Wahlfach – Global Health“ vorstellen und euch mit praktischen Tipps für die eigenen Initiativen ausstatten.
Chemie Hörsaal C5b
Referentin: Annika Kreitlow

Präklinische Reanimation – Lohnt sich das?
Die präklinische Reanimation (Out-of-hospital cardiac arrest, OHCA) wird in Deutschland ca. 60.000 Mal im Jahr vom Rettungsdienst durchgeführt. Dabei entstehen sowohl für den Rettungsdienst als auch die weiterführende klinische Versorgung erhebliche Kosten. Entscheidend für die Beantwortung der Leitfrage „Ist die präklinische Reanimation eine effiziente Therapie?“ ist somit der Vergleich zwischen entstehenden Kosten und medizinischem Erfolg (Outcome).
Das Überleben des Patienten entscheidet sich jedoch meist bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes. Beginnen Ersthelfer (meist Laien) nicht sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, sind die Überlebenschancen meist schlecht. Beginnen Laien öfter mit der Wiederbelebung, steigen die Überlebensraten nach OHCA. Hier liegt auch die größte Chance zur Verbesserung des Gesamtüberlebens.
Physik Hörsaal 3
Referent: Yannik Kropp

Rehabilitation von chronisch kranken Kindern in der Behandlungskette – haben alle Betroffenen gleiche Chancen?
Kinder und Jugendliche, die von chronischen Erkrankungen betroffen sind, haben eine deutlich niedrigere Lebensqualität wie ihre Gleichaltrigen Freunde. Um dem entgegen zu wirken kann hierbei eine Rehabilitationsbehandlung indiziert sein. Aufgrund von erschwerten Zugangswegen, fehlenden Informationen, psychosozialem Status der Familie oder Ängsten, steht diese Behandlungsmöglichkeit vielen betroffenen Kindern nicht offen. Der Vortrag gibt kurzen Überblick über Chancen und Möglichkeiten der Rehabilitationsbehandlung.
Physik Hörsaal 4
Referentin: Beate Kentner-Figura

Medizinstudium – reloaded
EDU – a degree smarter ist ein innovativer Medizinstudiengang, der basierend auf der EU Direktive 2005/36 europaweit akkreditiert ist. Die Studiendauer beträgt 5 Jahre und das Studium ist in Trimestern organisiert. Gelernt wird zum einen auf einer eigens hierfür konzipierten digitalen Lernplattform und im Rahmen von regelmäßig geplanten klinischen Rotationen, von Anbeginn des Studiums an. Ein NC ist nicht notwendig, dafür aber zwei Aufnahmetests. Es wird longitudinal und kompetenzorientiert geprüft. Der digitale Lernzielkatalog besteht aus 4700 Lernzielen.
Chemie Raum C2
Referent: Niels Thiessen